Regenerative Energiesysteme
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Regenerative EnergienWarum regenerative Energie? - Allgemeine Informationen

Umweltgedanke

Unsere heutige Energieversorgung basiert überspitzt ausgedrückt auf einer Art Bankräuber-mentalität - die Strafen hierfür heißen globale Klimaveränderung und Umweltkatastrophen.
Durch Verbrennung unserer konventionellen Energieträger wie Kohle, Öl und Erdgas machen wir die darin über Millionen von Jahren gespeicherte Energie für uns nutzbar. Leider verschmutzen hierbei freiwerdende Schadstoffe unsere Umwelt. Auch haben wir innerhalb relativ kurzer Zeit diese sogenannten fossilen Brennstoffe zu einem Großteil aufgebraucht.

Umweltverschmutzung und Ökokatastrophen

Selbst bei nicht weiter anwachsendem Bedarf werden die heute bekannten Vorräte von Erdöl bis etwa zum Jahr 2040, die von Erdgas bis etwa 2060 und die von Kohle in etwa 200 Jahren erschöpft sein. In etwa 300 Jahren verbrauchen wir also Schätze, zu deren Entstehung die Natur 300 Millionen Jahre benötigt hat, umgerechnet auf vertrautere Zeitmaßstäbe verhalten wir uns wie jemand, der sein in einem 75-jährigen Leben angehäuftes Vermögen innerhalb von 40 Minuten verprassen würde.

 

Dabei könnte bereits heute die technisch nutzbare erneuerbare Energie 5,9 mal den Energieweltbedarf abdecken.

 

Wirtschaftliche Gründe

Selbst bei nicht weiter anwachsendem Bedarf werden die heute bekannten Vorräte an Erdöl bis etwa zum Jahr 2040 und Erdgas bis zum Jahr 2060 erschöpft sein. Folge der immer knapper werdenden fossilen Brennstoffe ist ein stark anwachsendes Preisniveau.

Experten schätzen, dass innerhalb der nächsten Jahre der sogenannte PeakPoint erreicht werden wird. Das ist der Punkt an dem die jährliche Ölfördermenge nicht mehr steigt sondern zurück geht, um eine längere Versorgung mit Öl zu gewährleisten. Die Nachfrage wird allerdings nicht abnehmen ... eine Kostenexplosion wird der Fall sein. Ein guter Grund also rechtzeitig von fossilen Brennstoffen auf regenerative umzusteigen.

Heizen wir immer teurer. Heizen wird immer teurer - zumindest wenn man mit fossilen Brennstoffen heizt. Bereits bei dem heutigen Preisniveau zeigt sich, dass die regenerative Heiz-Technik langfristig günstiger ist. Im Bereich der Biomasse ist z.B. der Pelletpreis in den letzten Jahren nicht nur konstant geblieben, sondern sogar zurück gegangen, während die Öl-, Gas- und Strompreise stark gestiegen sind. So fangen die niedrigeren Betriebskosten nach einigen Jahren die höheren Installationskosten auf. Das gleiche gilt auch für eine Wärmepumpenanlage.

Seit April 2000 bestimmt das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz), dass der Betreiber von Photovoltaik-Solarstromanlagen den gesamten Solarstrom seiner Anlage in das allgemeine Stromnetz einspeisen darf und das Energieversorgungsunternehmen ihm hierfür eine Einspeisevergütung zu zahlen hat. Politisches Ziel dieses Gesetzes ist es, eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu gewährleisten und den Beitrag erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2010 mindestens zu verdoppeln. Für Anlagen bis 30 kWp, die ab 2011 in Betrieb genommen werden beträgt diese Einspeisevergütung 0,2874 € pro kWh und wird in gleicher Höhe 20 Jahre lang plus dem Jahr der Inbetriebnahme gewährt. 
Des weiteren hat der Betreiber einer Solarstromanlage die Möglichkeit, diese steuerlich abzuschreiben. Die jährliche Abschreibung und sonstige Kosten (Zählermiete, Zinsen, Reparaturen, etc.) abzüglich der Einnahmen aus dem Stromvertrieb werden dann in der Einkommensteuererklärung den Einkünften z.B. aus nicht selbstständiger Tätigkeit gegenübergestellt.


Regenerative Energietechnik schafft Arbeitsplätze
Während die fossilen Brennstoffe wie Öl und Gas aus dem Ausland importiert werden, stärken die regenerativen Energietechniken den Binnenmarkt, da sowohl Biomasse als auch die Solartechnik in Deutschland produziert werden.


 

Momentane Situation


Diese Zahlen zeigen, welche Dimensionen der Umstieg auf erneuerbare Energien hat und wie gering der Beitrag von Sonne, Wind und Erdwärme noch ist. Global betrachtet sind erneuerbare Energien in erster Linie Biomasse (nach der IEA-Definition auch Abfälle) und Wasserkraft. Erdwärme, Sonne, Wind und Gezeiten machen gerade mal 0,3% der erneuerbaren Energiequellen aus. Ihre Anteile wuchsen aber ständig und teilweise kräftig.

Die Primärenergieversorgung der OECD-Länder (Länder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) erfolgt durch ein Zehntel mit Erdwärme. In den OECD-Staaten, den 30 reichsten Ländern der Welt, lag der Anteil der „Erneuerbaren" im Jahr 2000 bei immerhin 24% und verzeichnete zwischen 1990 und 2000 ein jährliches Wachstum von 1,8%. Hier hat die feste Biomasse (darunter Holz und andere Pflanzen, u.a. pflanzliche und tierische Abfälle) mit 45,4% den größten Anteil an der Primärenergieversorgung. Der größte Biomasse-Produzent sind die USA mit einem Anteil von 41,8%. Wasserkraftwerke erzeugen 35,6% der regenerativen Primärenergie in den OECD-Ländern. Besonders produktiv sind hier Kanada, die USA und Norwegen. Mit 9,3% ist die Erdwärme die drittgrößte Energiequelle; auch hier liegen die USA ganz vorne, gefolgt von Mexiko und Italien. Die restlichen 10 % entfallen laut IEA (Internationale Energie Agentur) auf feste, kommunale Abfälle, Biogas, flüssige Biomasse, Solarwärme, Wind und Photovoltaik (in der Reihenfolge ihres Anteils).


 

Entwicklung

Aufgrund der zu Neige gehenden fossilen Brennstoffe, des wachsenden Energiebedarfs und der Problematik der Atomkraft, führt der Weg ganz automatisch hin zur regenerativen Energie. Während die erneuerbare Energie im heutigen Energiemix noch sehr bescheidene Aussmaße annimmt, zeigen die Prognosen, dass vor allem der Anteil der Solarenergie stark am Wachsen ist.

2001 teilten sich Japan (46%) und die USA (17%) noch über die Hälfte der in den IEA-Ländern installierten Photovoltaik-Leistung (zusammen 60%), doch unter den TOP-3 ergab sich ein Wechsel: Deutschland überrundete zum ersten Mal die USA und nahm mit 19% den zweiten Platz ein. Dieser Trend hat sich seitdem bestätigt

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